© Sascha Klahn / saschaklahn.com
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Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 sollen nach Deutschland geholt werden. Dafür bewirbt sich der DOSB mit einer der vier kandidierenden Städte Hamburg, Berlin, München oder Köln / Rhein-Ruhr. Kiel ist als Austragungsort der Segelwettbewerbe im Boot – Olympia in Deutschland, Segeln in Kiel!
Bürger*innenentscheid vom 19. April
Kiel hat JO! gesagt.
63,5% der KielerInnen haben am 19.4. JO! für die Kieler Bewerbung um die Austragung von Olympischen und Paralympischen Segelwettbewerben sowie weiterer möglicher Sportarten gestimmt.
Wir sagen Danke, Danke für das Vertrauen, Danke für jede einzelne Stimme. Danke an alle, die am Referendum teilgenommen haben.
Vielen Dank auch an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, das Land und die Landeshauptstadt Kiel für die Leidenschaft, mit der für die Bewerbung Kiels geworben wurde. Weiterhin ein großer Dank an die 97 Sponsoren und Partner, die die JO! Kampagne auf die Beine gestellt und finanziert haben. Das ist ein starkes Signal für Kiel und ganz Schleswig-Holstein.
Bis zum 5. Juni entscheiden sich die Hauptaustragungsorte Berlin, München, Hamburg und Köln (NRW) für einen der beiden möglichen Segelstandorte. Am 26. September entscheidet dann die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutsche Olympisches Sportbundes, welcher Hauptaustragungsort mit welchem Segelstandort ins Rennen in der internationalen Bewerbungsphase geht.
Es bleibt also spannend… JO!
Welche Sportarten könnten in Kiel stattfinden?
Als Sailing.City ist Kiel prädestiniert für die Austragung der Segelwettbewerbe. Hier ist der Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands zu Hause. Mit der Kieler Woche wird alljährlich ein weit größeres Segelevent hier veranstaltet.
Kiel und das Sportland Schleswig-Holstein sind bereit für die Austragung weiterer Sportarten wie Handball, Rugby, Freiwasserschwimmen und Coastal Rowing.
Welche Chancen bietet Olympia in Kiel?
Olympische und Paralympische Spiele können in Kiel und der Region als wichtiger Motor für die Stadtentwicklung wirken. Geplant ist unter anderem, das Athlet*innen-Dorf zwischen Schilksee und Strande nach den Spielen als sozial verträglichen Wohnraum weiterzunutzen. Auch Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, die Sportinfrastruktur und die Digitalisierung würden die Lebensqualität dauerhaft verbessern und die Region moderner und nachhaltiger machen.
Gute Gründe für Olympia in Kiel
Kiel kann Olympia
Kiel war bereits zweimal Austragungsort für olympische Segelwettbewerbe. Und nicht nur die Kieler Woche oder das Ocean Race zeigen, dass Kiel Großevents veranstalten kann.
Olympia im Bestand
Kiel setzt auf grüne Spiele: Nutzung bestehender Anlagen, klimaneutrale Logistik, und ökologische Ausgleichsmaßnahmen. Das Konzept folgt dem Prinzip „Zero Waste Games“.
Zukunftsinvest
Großprojekte verursachen Kosten, aber Kiel plant nachhaltige und vor allem maßvolle Investitionen, die die bestehende Infrastruktur modernisieren und langfristig Nutzen bringen (z. B. Verkehr, Sportstätten, Wohnen).
Finanzierung
Noch sind die Anforderungen an einen deutschen Olympiastandort nicht konkret genug, um genaue Kosten zu nennen. Jedoch wissen wir schon heute, dass die Ausgaben nicht ausschließlich auf Kieler Schultern lasten werden – Land, Bund, die regionale Wirtschaft und weitere Finanzierung, bspw. aus Ticketverkäufen, sorgen für die nötigen Einnahmen.
Eine starke Partnerin
Kiel wäre Partnerin einer gemeinsamen Olympiabewerbung mit einer der vier deutschen Hauptaustragungsorte – mit dem Know-How der weltgrößten Regattaveranstaltung, dem Ocean Race und als zweimalige Olympiastadt. Einer großen internationalen Segelreputation wie sie kaum woanders zu finden sein mag.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird bei der Kieler Bewerbung nicht nur ökologisch gedacht, sondern auch sozial und ökonomisch. Wir nutzen vorrangig bestehende Ressourcen und wo Neubau nötig ist, werden Nachnutzungskonzepte bereits bei der Planung entwickelt. Bpsw. wird das Olympische Dorf später in sozial nutzbaren Wohnraum umgewandelt.
Werbung für Kiel
Internationale Erfahrungen zeigen, dass Austragungsorte mit nachhaltigem Konzept langfristig touristisch und wirtschaftlich profitieren. Kiel kann sich als maritimer, weltoffener Standort darstellen.